Kira startet ins Jahr 2013 Lächelnd


Der Verband stört mich nicht - so lange ich Leckerlis kriege!

Den Jahreswechsel hat Kira wie auch letztes Jahr total entspannt verbracht. Taub zu sein ist gerade an Silvester für einen Hund von Vorteil.

Leider ist das Wetter in den ersten Tagen des Jahres 2013 total gegen uns: Es ist grau in grau, nieselt, regnet, ist nasskalt und matschig. Kurz gesagt: Einfach eklig! Kira mag dieses Wetter ebensowenig wie wir. Sie läuft, ja, aber nicht wirklich mit Elan.

Am 7. Januar 2013 trottete sie morgens aber schon richtig arg und das Laufen fiel ihr auch sichtlich schwer. Nur auf dem Rückweg (Kira weiß ja, dass Zuhause das Futter auf sie wartet *g*) lief Kira ein klein wenig besser.

Als Maximilian mittags nach Hause kam und Kira aufwachte und durchs Haus lief, hatte es immer den Anschein, als würde sie sich an den Möbeln abstützen oder so torkeln, dass sie an den Möbeln entlanglief.

Für Maximilian Grund genug, Kira zu schnappen und mit ihr zum Tierarzt zu fahren. Wohl wissend, dass eine Untersuchung sich sehr schwierig gestalten würde.

Daher wurde Kira leicht sediert, um ihr Blut abzapfen zu können. Und da sie schon mal schlief, wurden die Ohren kontrolliert, die Zähne gereinigt und zwei Röntgenbilder angefertigt. Einzig auf einen Ultraschall haben Maximilian und der Arzt verzichtet, da eisige Kälte angekündigt war und wir nicht wollen, dass Kira sich verkühlt.

Die Röntgenbilder zeigten bei 3 Wirbeln Spondylosen, aber ansonsten keinerlei Auffälligkeiten *freu*. Das Herz arbeitet nach wie vor gut und bietet keinen Anlass zur Sorge. Einzig der BUN-Wert (Niere) vom Blutbild war erhöht, so dass der Arzt vorschlug, Kira gleich eine Infusion zu geben, um die Nieren zu spülen.

Da Kira noch schlief, lief der erste Teil der Infusion auch sehr gut, nur als Kira aus der Narkose erwachte, war damit Schluss. Kira schrie wie am Spieß, "Nachwehen" der Narkose. Und da Kira im Wachzustand so gut wie nie stillsteht oder gar sitzt, war es recht anstrengend, die restliche Infusion in ihren Körper laufen zu lassen.

Zwischendurch wurde sie auch abgestöpselt und Maximilian ging eine Runde mit Ömchen spazieren. Danach ging es dann wieder halbwegs und die restliche Infusion lief fast problemlos.

Am Tag darauf fuhr Maximilian erneut mit Kira zum Tierarzt, damit sie noch eine zweite Infusion bekommen konnte. Die 400 ml brauchten ca. 2 Stunden und mehrmals musste Kira abgestopselt werden, weil sie einfach zu unruhig war. Als die Infusion fast am Ende war, schaffte Kira es dann doch, sich den Verweilkatheder rauszuziehen (es hat mich eh gewundert, dass er so lange drin blieb *g*).

In den letzten Monaten bekam Kira abends ja Schmerztabletten, damit sie in der Nacht besser durchschlafen kann. Da diese Tabletten aber die Nieren weiter schädigen, haben wir beschlossen, vorerst darauf zu verzichten. Tja, die Tabletten abzusetzen, war nicht wirklich eine gute Idee. Kira kommt dann nachts nicht zur Ruhe, ist mehrmals pro Nacht wacht und brummt und grummelt und fiept und kämpft sich dann auch hoch, um manchmal Minuten durch den Raum zu laufen, aber oft auch stundenlang.

Heute, am 12. Januar, haben wir ihr daher dennoch wieder eine Schmerztablette gegeben, nachdem sie letzte Nacht ab 4 Uhr fast 4 Stunden lang durch den Raum tappste und ich es nicht schaffte, sie zur Ruhe zu bewegen. Es ist eine schwierige Entscheidung, aber was hilft uns, wenn die Nieren arbeiten und Kira doch Schmerzen hat. Dann lieber ein schmerzfreies und dafür vielleicht kürzeres Leben - da sind Maximilian und ich uns zum Glück einig.

Wir werden kommende Woche nun zusätzlich zur Physiotherapeutin fahren, damit sie mal gucken kann, ob Kira vielleicht doch irgendwo eine Verspannung hat, die vom Arzt nicht erkannt werden konnte.

Und natürlich werden wir beim Futter darauf achten, dass es die Nieren nicht zusätzlich belastet.