Feiertagsspaziergang
am 3. Oktober 2012,
dem Tag der Deutschen Einheit

Während die Menschen im Nachbarort Mödlareuth, dem weltweit bekannten, weil einst durch die innerdeutsche Grenze geteilten Dorf, den Tag der Deutschen Einheit feierten, spazierten wir nahe der ehemaligen Zonengrenze eineinviertel Stunden durch Wald und Flur. Das Wetter war ein absoluter Traum und die Herbstlaubung kunterbunt und somit wundervoll anzusehen.

Ömchen KIRA lief teils bedächtig, teils äußerst agil die gesamte Strecke mit und nahm während dessen alle Gerüche am Wegesrand auf. Und dabei ist sie sehr genau, so dass es schon mal eine Minute (oder auch zwei) dauern kann, bis sie jeden Quadratmillimeter einer bestimmten Stelle abgeschnüffelt hat. Auch wenn der Spaziergang Kira sicher gefordert hat, zeigte sie keinerlei Ermüdungserscheinungen, sondern tapste tapfer mit. Die kleinen Wegzehrungen, die immer wieder in ihr Göscherl wanderten, trugen sicher dazu bei *g*.

MILA ist das krasse Gegenteil von Kira, denn Mila ist besonders im Wald in ihrem Element. 15 Meter (Länge der Schleppleine *g*) nach rechts in den Wald hinein und wieder zurück. Quer über den Weg und gleich darauf 15 Meter nach links in den Wald hinein. Und das Meter für Meter. In einer Geschwindigkeit, dass einem beim Zuschauen schwindelig werden kann. Außerhalb des Waldes ist das ein klein wenig besser, wobei die Betonung echt auf "klein" liegt, denn irgendwas hat Mila immer in der Nase.

ZAMPA schnüffelt zwar auch, aber sie als Chefin muss natürlich vorneweg laufen und darauf achten, dass ihren Hundekumpels keine Gefahr droht. Entsprechend anstregend ist solch ein Spaziergang auch für sie. Dennoch hatte sie zwischendurch Lust auf eine kleine Trainingseinheit und übte eifrig das "Winke Winke" mit, das wir erst letzte Woche in der Hundeschule gelernt haben.

MORANDO, tja unser italienischer Macho *g*. Er orientiert sich stark an Zampa, hält sich zumeist in ihrer Nähe auf. Dennoch hatte er mächtig zu tun: Schnüffeln, Gras fressen, markieren, buddeln, übers Stoppelfeld springen, über den Graben hüpfen und die vielen neuen Eindrücke aufnehmen. In diesen Momenten vergessen wir allzu gerne, dass unser sardischer Sonnenschein noch immer mit seiner schweren Erkrankung kämpft.

Man sieht an den Bildern deutlich, wie viel Spaß die Hunde hatten. Ok, Bilder von Mila gibt es nicht, denn die Bilder mit ihr zeigen nur einen verschwommenen Schatten, der durchs Bild huscht *g*. Doch nicht die Hunde, sondern auch wir haben den Spaziergang sehr genossen.

Italienische Hunde [-cartcount]