WOLFY

zieht am 1. Juli zu seiner Familie und heißt ab sofort WOLLI Lächelnd


Rasse: Golden Retriever-Setter-Mix

Größe: 60 cm

Farbe: cremeweiß
Alter: geb. 01.01.2006
Kastriert: JA
Herkunft: Italien

Aufenthaltsort: ab 6. Juni 2011 in einer Pension in 31515 Wunstorf
Krankheiten: keine bekannt
Mittelmeererkrankungen: Borreliose, Ehrlichiose, Leishmaniose, Filaria, Rickettsiose und Anaplasmose negativ getestet

News 31.08.2011

Heute mal einfach eine super erfreuliche Neuigkeit zu unseren eigenen Hündinnen Zampa und Mila. Beide laufen ja sonst immer an der Leine durch den Wald. Aber gestern Abend, als wir mit mehr als 20 Hunden und deren Frauchen und Herrchen mit der Hundeschule Wolfstein im Höllental wandern waren, haben wir uns getraut, auch unsere beiden Mädels streckenweise ohne Leine laufen zu lassen. Sie waren dabei nie mehr als 2 Meter von uns entfernt, Mila hat voll und ganz auf Maximilian geachtet und Zampa auf mich. Ich mag den Satz "ich bin stolz" nicht, aber in diesem Fall passt er wirklich :-) Denn das haben Zampa und Mila wirklich klasse gemacht. Gerade Mila, die noch immer schnell Angst zeigt. Trotz vieler Menschen, vieler Hunde, zahlreicher interessanter Gerüche und auch der Enge der Wege hat besonders Mila die komplette Wanderung erstklassig gemeistert *freu*.

Übrigens: Auch Wolli war zusammen mit Frauchen und Herrchen bei der Wanderung dabei und hat jede der Aufgaben exzellent bewältigt. Sein Herrchen lobte ihn in höchsten Tönen und auch sein Frauchen ist von ihm begeistert. Dabei kam Wolli erst vor 2 Monaten im Alter von bereits 5 Jahren zu seiner Familie. Es muss also nicht immer ein Welpe sein ;-)

News der Vereinsvorsitzenden vom 16.06.2011:


Keine spektakulären Neuigkeiten - Wolfy ist einfach toll!


Wir waren heute wieder Spazieren in einer Nebenstraße, 30-Zone. Wolfy war heute insgesamt weniger gestresst und fand nicht nur Zeit, ausgiebig "Zeitung zu lesen", sondern suchte erstmals auch mehrfach Blickkontakt zu mir.

 

Die ersten 3 Autos interessierten ihn kaum, dann versuchte er bei den nächsten Fahrzeugen die Distanz zu diesen zu vergrößern. Er macht das jetzt schon von selbst - hört oder sieht das Auto kommen und sucht sich dann gleich eine Hauseinfahrt oder Ähnliches. Das läuft aber durchaus kontrollierbar ab - er prescht nicht in den nächsten Busch, sondern handelt sehr umsichtig.

Zum Schluß mussten wir noch an einem Müllwagen vorbei, der immer wieder anfuhr und hielt. Wolfy guckte zwar und zeigte einige Beschwichtigungssignale, wir kamen aber gut daran vorbei.

 

In der Pension war er dann zusammen draußen mit vielleicht 4 oder 5 Hunden - u. a. auch dem kleinen frechen Pinscher, der immer diese Scheinangriffe macht. Heute auch so - Wolfy kam ins Freigelände, Pinscher drauf auf ihn - Wolfy nahm den Kopf beschwichtigend zur Seite und ging einfach weg!


Herr Knoke hat ihn umgesetzt, dass sein "Trakt" desinfiziert wurde. In sein neues Hundezimmer hat er bislang nicht uriniert - Herr Knoke vermutet, dass es in dem Alten einfach schon so nach Urin roch, dass Wolfy dies veranlasste, zu pinkeln.

News der Vereinsvorsitzenden vom 14.06.2011

Heute war Tierarzt angesagt - Wolfy musste ja noch das Blut für den Babesiosetest abgenommen werden! Er hat mich heute richtig freudig begrüßt, der "Kleine", also erstmal ausgiebig Kuscheln...

 

Immer noch keinerlei Klagen von Seiten der Pensionsbesitzer - jetzt ist Wolfy schon über eine Woche dort und benimmt sich nach wie vor vorbildlich!

Der Pensionsbesitzer, berichtete, dass Wolfy manchmal tagelang stubenrein ist - dann aber wieder passiert ihm nachts ein "Unglück". Jenes passierte auch, als ich kam - das war eindeutig ein Freuden-Bächlein ;-)!

 

Beim Tierarzt mussten wir noch einen Moment draußen warten - ein Glück:

Der Kater von der Tierärztin kam vorbei, sprang vor unseren Augen auf seinen Kratzbaum und blieb dort sitzen. Wolfy: guckt, guckt noch einmal, wedelt, dreht sich um und geht in Richtung Garten der Tierärztin, weil dort im selben Moment die Hündin der Familie auftauchte. Katze? Vergessen, egal, uninteressant....auch als diese recht flotten Schrittes durch ihre Katzeklappe verschwand.

 

Da wir Wolfy den Besuch so stressfrei wie möglich gestalten wollten, wurde ihm Blut auf dem Boden abgenommen. Wolfy in meinen Armen liegen und sich streicheln lassend, wollte gar nicht wieder aufstehen...er bekam auch wieder Fischleckerchen von Frau Doktor!

 

Anschließend musste er noch 20 Minuten im Auto warten - ganz brav war er dabei in seine Box!

Wolfy hat schon einige Stationen gemeistert in seinem Leben – vom Hundevermehrer in Italien „gezüchtet”, im Alter von etwa 1 Jahr dann beschlagnahmt und ins Tierheim gebracht. Von dort vermittelte man ihn in einen Haushalt, wobei er davon nicht viel hatte, denn man hielt ihn im Garten, wo er aus Langeweile mehrfach abhaute. Bei einem seiner Ausflüge hatte Wolfy einen Unfall mit einem Auto, zu Glück blieb er unverletzt, dies begründet aber seine Angst vor fahrenden Fahrzeugen. Die Familie hatte die Nase voll von Wolfy und er landete wieder im Tierheim.

 

Anfang Juni reiste er dann in eine Pflegestelle nach Deutschland, die ihn wiederum nach nur 4 Tagen rausschmiss, weil er sich dort nach Aussage der Pflegefamilie dominant gegenüber den anderen Hunden und Menschen im Haushalt benahm und auch die Katzen jagte.

 

Jetzt sitzt Wolfy in einer Hundepension in Wunstorf und zeigt sich dort als Traumhund! Bislang gab es überhaupt keine Probleme mit Hunden aller Art und beiden Geschlechts, er bleibt brav nachts allein in seinem Hundezimmer, geht super an der Leine und liebt das Autofahren! Man kann Wolfy überall anfassen, er lässt sich Knochen aus der Schnauze nehmen und lässt sich selbst von penetranten und aufdringlichen Artgenossen nicht provozieren.

 

Draußen ist Wolfy sehr “guckig” und recht gestresst. Er hat offenbar einen Mangel an Umweltreizen und holt jetzt viel nach. Wolfy ist recht schnell gestresst, weshalb er nur kurze Übungsphasen haben sollte und viel Ruhe braucht. Ansonsten ist er ein ausgeglichener Hund, der viel ruht, wenn er denn kann – kein Typ, der eine Rund-um-die-Uhr Bespaßung braucht, im Gegenteil. Wolfy hat einen mäßigen Bewegungsdrang – dafür schmust er aber für sein Leben gern und genießt die Zuneigung aller Menschen!

 

Was Wolfy braucht, ist ein ruhiger Haushalt mit Menschen, die die Hundesprache kennen und die Wolfy viel Ruhe gönnen. Wolfy braucht sicherlich noch etwas Erziehung, ist momentan aber zu sehr mit allem anderen beschäftigt – der Besuch einer Hundeschule wird angeraten, jedoch erst in einigen Monaten! Sein neues zu Hause sollte nicht in der Stadt sein, das regt ihn derzeit zu sehr auf – einen Garten braucht er nicht zwingend, jedoch sollte auch eine Wohnung ruhig gelegen sein. Wolfy braucht in jedem Fall Rückzugsmöglichkeiten, wenn z.B. Besuch da ist. Er ist kein Vorzeigehund, auch wenn er sich super dafür eignet ;-)!

 

Auf Kinder reagiert Wolfy super, jedoch meinen wir, dass max. 1 Teeanger im neuen zu Hause leben sollte, der nicht unbedingt jedes Wochenende eine Party daheim feiert.

 

Es gäbe noch viel, viel mehr zu diesem Herzensbrecher zu sagen – wenn SIE meinen, Wolfy könnte für den Rest seines Lebens zu Ihnen passen, dann melden Sie sich, gemeinsam finden wir es heraus!!!

 

Wir werden auch weiterhin ausführlich über Wolfy´s Entwicklung berichten – und suchen nach wie vor dringend eine geeignete Pflegestelle, denn eine Hundepension ist auf Dauer für Wolfy kein Zustand und für den Verein finanziell nicht tragbar!